Alle Wege führen nach Machu Pichu

Erstellt am Donnerstag 28. August 2008 von admin.
Kategorien: 10 August 2008 Peru.

Lago Titicaca, bestimmt gibt es hier tolle Ecken, aber um ehrlich zu sein…..
für mich ist es einfach ein grosser See und ich habe schon weit schönere gesehen.


Also düse ich weiter nach Cusco. Peru.


Hier treffe ich auf “alte” Bekannte.
Die Globusbiker Thomas und Katharina(
www.globusbiker.de ), die ich bereits in Viedma und Ushuaia getroffen habe,

Rupert aus England und Cecilia , die seit zweieinhalb Jahren auf ihrer BMW um die Welt reist.(www.fernweh.ch)


Etwas ausserhalb Cuscos verbringen wir auf dem Campingplatz Quinta lala eine schöne Zeit.
Inklusive “Sonntagsausflug” ins heilige Tal der Inkas und tollem Käsekuchen in Pisac.Halt wie man das so macht!:)

Bevor wir zu den Inkas kommen hier nochmal eine “Prä” Inka-Errungenschaft, die sogar noch heute benutzt wird, um Salz zu produzieren:


Die Umgebung Cuscos ist nämlich überhäuft mit Inkaruinen.


Nicht nur die Art und Weise, wie sie bis zu zehn Tonnen schwere Steine passgenau in die Mauern einarbeiten ist erstaunlich.

Sie haben sich auch noch die Mühe gemacht, heilige Tiere wie Lamas, Pumas, Kondore in den Mauern darzustellen.

Kleine Quizfrage:Welches Tier ist hier zu sehen?

Nach den ersten Ruinen sieht man quasi überall irgendwelche Tiere……oder vielleicht ist es doch die Höhe?

Da Cusco immerhin auf 3500m liegt und damit Nachts äusserst kühl ist!

Aber zurück zu den Tieren:
Cusco stellt einen Puma dar,Ollantatambo einen Maiskolben, Machu Pichu Echse, Puma und Lama jeh nach Betrachtungswinkel.
Apropos Machu Pichu…Allein die Möglichkeiten dorthinzukommen übersteigen mein Auffassungsvermögen.Man kann zig Wandertouren machen, oder kombiniert mit und oder Rad/ Pferd. Der Zug geht von verschiedenen Orten (Preis von 8-550 Dollar!!!!!)
Oder man kombiniert alles mit Bus/ Laufen.

Naja, um es kurz zu machen …..”I survived” und bin letztendlich bis Santa Theresa gefahren. Die Strecke führt von Cusco aus durchs heilige Tal, führt über einen 4300m hohen Pass hinunter ins Tal mit vielen Bananaplantagen und anderen Pflanzen.

Die letzen km führen entlang eines Berges mit schmaler Piste und tollem Blick ins Tal!Da es nicht nur eine tolle Strecke ist, sondern auch noch die billigste Lösung ist, (Zug von Cusco 80 Dollar, von Santa Theresa 8 Dollar!) bin ich froh diesen “Umweg gewählt zu haben!

In Santa Theresa traf ich Tetzu aus Japan,

und Esther und Peter aus der Schweiz und zusammen sind wir dann mit Bus und Bahn nach Aguas Calientes, dem “Eingang” zu Machu Pichu gefahren.

Wir waren zwar bei weitem nicht die Einzigen und sicherlich ist Machu Pichu nicht der Höhepunkt meiner Reise(wie es der Reiseführer verspricht), aber lohnenswert ist es auf alle Fälle!

…und natnatürlich so wie man´s von Fotos kennt:

und zur Erinnerung: allein auf dem oberen Bild finden sich Kondor,Puma und Echse….also gaaaanz genau hinschauen!
In Aguas Calientes gibt es ausser Nachu Pichu nicht viel zu tun, also haben wir den Rat eines Freundes befolgt und sind auf den Berg Putucusi gestiegen.”Easy walk” hiess es.Hahh!!!!!!Jedenfalls nicht für einen “Flachländler” wie mich!Treppen, Leitern, Felsen und das ganze ziemlich steil!


Aber zugegebenermassen war der Blick auf Machu Pichu und das Picknick auf dem Gipfel sehr nett!


Und um mal ein paar Zahlen zu nennen. 2500 Leute besuchen täglich die Ruinen, auf dem Gipfel des Putucusi waren wir allein!!!!!!
Aber genug von Ruinen,
weiter gings Richtung Küste,ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass es hier in Südamerika trotz Winter auch Nachts mal warm ist!


Da die Anden hier am höchsten sind , gibt es viele Pässe rund um die 5000 m Höhe und die Landschaft wechselt von grün und warm bis Schnee und kalt innerhalb von 100 km!

…..km 0 im Tal

km 50 mit Blick auf Tal

nach weiteren 50 km mit Hagel und Schneeschauer….


Zumindest nicht langweilig;)
Auf dem Weg stosse ich wiedereinmal auf die Globusbiker
und wir fahren gemeinsam weiter nach Nasca

(da die “berühmten Nascalinien” ziemlich enttäuschend waren erspar ich euch die Story!)

Allerdings gibt es in der Nähe den Friedhof Chauchino zu besichtigen, was wiederum sehr interessant war, mit Mumien , die hier zwischen 500 vor bis 500 nach Christi Geburt begraben wurden.

(Ich denke bei dem Haarwuchs wäre sogar Bob Marley neidisch georden)


…und weiter nach Huacachina, eine kleine Oase inmitten von riesigen Dünen.

Hier gibt es viiiiieeeel zu erleben, was allerdings bis zum nächsten Bericht warten muss!

Zum Schluss noch ein kulinarischer “Höhepunkt” Perus …

E Voila…..gegrilltes Meerschweinchen!