ein trauriges Ende….
eigentlich sollte ich es inzwischen besser wissen! Aber irgendwie lasse ich mich doch immerwieder täuschen….wenn es am Strand schön und HEISS ist, gibt es doch eigentlich keinen Grund, dass es ein paar Kilometer weiter nicht mehr so ist, oder ???? Aber de facto ist hier auch Winter und so ist es nach einer tollen Passstrasse und Luftlinie nur 150 km entfernt vom Strand statt 30 Grad nur noch 10 Grad!
Und auch an der Westküste am Golf von Mexico ändern sich die Temperaturen nicht wirklich. Also verabschiede ich mich von meinem Reisegefährten Stephane
und fahre struks wieder an die Pazifikküste und “rase” Richtung USA.
Endlose Strassen durch Wüstegebiete
machen es möglich, dass ich nach nur wenigen Tagen die Genze zu den USA erreiche!
Viele Horrorgeschichten über die Einreise in die Staaten und die Verweigerung aus mysteriösen Gründen machen mich etwas nervös , nicht zu vergessen die Ausreise aus Mexico, da ich eine Rücklage für mein Motorrad hinterlegen musste…… und so bin ich ein wenig überrascht, als es plötzlich heisst
“ welcome to the states”
Wie ????Wo war der Zoll für Mexico ?????Hab ich was verpasst ?????
Naja , die Einreise in die Staaten war extrem einfach. Keiner wollte irgendwas sehen oder Einreisepapiere für mein Zebra haben. Aber im Land der “unbegrenzten Möglichkeiten” konnte ich erstmal nicht zurück nach Mexico, um meine Ausreise legal zu machen…….drei Tage später bin ich also wieder zurück nach Mexico( wieder ohne jegliche Kontrolle !!! ) und bei der erneuten Einreise in die Staaten ( ohne es jeh offiziell verlassen zu haben ) , gab es wiederum keine Probleme…..
Ohne zu lügen kann ich behaupten, dass es die verwirrendste Grenze, aber auch die Einfachste auf meiner gesammten Reise war!
Hier bin ich also…..in den USA!!!!! Wo in Cafes davor gewarnt wird, dass der Kaffee heiss sein könnte, Fussänger via Zebrastreifen die Strasse übequeren könnten und sogar Sektflaschen wie Waffen markiert sind!
Aber es hat auch seine Vorteile! Alle , wirklich ALLE Strassen sind ausgeschildert, es gibt überall Platz zum parken und selbst in grossen Städten ist die Orientierung leicht! Was für ein Unterschied zu Zentral- und Südamerika!
So finde ich meine Freunde Alec und Michael in Tuscon/Arizona leicht und verbringe ein paar entspannte Tage bei den Beiden. Zusammen erkunden wir die Wüste…
Nach einem weiteren Stopp in Palm Springs
gehts weiter nach Los Angeles.
Irgendwie komisch all die Orte wie Hollywood, Venice Beach, Melrose Place, Beverly Hills,…die man sonst nur aus dem Fenrnsehen kennt mal in echt zu sehen!
Leider konnte ich den zwei Tagen keinen superreichen, und unglaublich attraktiven zukünftigen Ehemann finden und so gehts allein weiter Richtung death valley……
Tja , was soll ich sagen….nachdem ich das Schild “Willkommen im Tal des Todes” passiere macht mein Zebra ein paar letzte Geräusche und…….der Motor stirbt!!!!!!
Vielleicht ein angemessener Platz den Geist aufzugeben, aber das Gefühl einen guten Freund zu verlieren kann ich nicht ganz verdrängen !Nach fast 120.000 km, 25 Ländern, 3 Kontinenten und etlichen Abenteuern gibt mein Zebra den Geist auf im Tal des Todes??????
Wenn es nicht so tragisch wäre, fast ein Grund zu lachen!
Ich kriege zwar einen Lift sammt Motorrad zum nächsten Hostel ( der nächste “Supermarkt” ist ungefähr 50 Kilometer entfernt!!!!!! )
und hier sitze ich nun und warte auf ein kleines Wunder……Vielleicht gibt es ja doch noch Hoffnung, dass mein Zebra wieder zum Leben erweckt wird?!?!?!??????????????????????

















